Tabus brechen und die Welt verändern

Shh

Sehr oft möchte Kaya über Themen sprechen, die ihr viel bedeuten und viel in ihrem Leben füllen, die aber irgendwie tabuisiert worden sind. Eines der Hauptthemen ist ihr spiritueller Prozess – ihr Tanzen, ihr Meditieren, ihre Einsichten und das kosmische Leben. Über keines der Themen spricht Kaya mit ihren Studienkameraden, Kollegen oder anderen Bekannten. Erstens ist es so schwer zu erklären, wenn der Gesprächspartner sich nicht ein wenig damit auskennt, und zweitens trifft sie oft auf Abneigung und Befremdung. Immer wenn Kaya über die 5 Rhythmen (d.h. ihr Tanzen) spricht, versucht sie es mit Wörtern wie „Hippie“ und „Mindfulness“ zu erklären, aber solche Wörter beschreiben es nicht richtig und sie verstärken den Befremdungseffekt. Es ist verdammt schade, denn die meisten Leute hätten gut davon, von solchen Dingen zu erfahren und sie auch in ihr eigenes Tempo auszuprobieren. Ein glückliches und erfülltes Leben ist mit einer persönlichen Auseinandersetzung unabdingbar verbunden. Der Stress, die Angst, die Traurigkeit, die Einsamkeit und die Sehnsucht können alle durch spirituelles Bewusstsein verstanden und geheilt werden. Es tut Kaya fast weh, dass dieses Aspekt des Lebens fast Tabu, fast unansprechbar geworden ist. Wir brauchen es – und jetzt mehr denn je. Und deswegen wird Kaya jetzt dieses Tabu brechen. Auf diesem Blog und in ihren Gesprächen, denn das Fremde ist beängstigender, als etwas halbwegs bekanntes.

Shitstorm II

Shitstorm II

Dann wurde es so weit. Kaya wurde getroffen. Von einer beschissenen Möwe.

Sie saß friedlich in einem Park, schaute auf einen See und genoss die Sonne, als plötzlich ein Projektil durch die Luft schoss. Kaya hatte keine Zeit sich zu wehren, sich zu schützen, sich zu bewegen. Platsch! Auf dem rechten Ärmel ihres Lieblingspullis. Seufzt.

Naja, Pech gehabt. Wie früher beschrieben, hat Kaya schon lange dieses Szenario befürchtet, aber jetzt wo es tatsächlich geschehen ist, muss sie gestehen, dass es gar nicht so schlimm war, wie sie sich es vorgestellt hatte, aber so ist es ja meistens mit Ängsten – sie sind in Wirklichkeit gar nicht so schlimm. Es ist natürlich schade um den Pullover, aber immerhin ist ihr Wäschekorb jetzt endlich voll – dann lohnt es sich ja richtig morgen zu waschen.

Trotzdem. Mach das ja nicht wieder, Kackmöwe! Sonst gibts Rache!

Kunsttur

Omatur

Von Freitag bis Sonntag war Kaya mit ihrer Oma auf einer Kunstreise durch Nord- und Südschleswig. Sie haben Museen, Schlösser und Kirchen besucht, ein Buffet nach dem anderen verzehrt und herumgelaufen, bis die Füße nicht mehr wollten. Sonderburg, Flensburg, Kiel und Schleswig; Museumsberg, Schloss Gottorf, Kunsthalle zu Kiel; Hotel Atlantic, der Wikinger Turm und Kaffee bis zum Umfallen. Eine sehr gemütliche Reise – aber Kaya braucht jetzt eine Kunstpause!

Kaya mag gerne Museen besuchen und Kunst anschauen, aber nicht sonderlich lange oder sonderlich viel. Wenn Kaya eine Stunde lang rumgelaufen ist, hat sie genug bekommen – sie ist inspiriert worden und kann die Kunst und die Namen der Künstler noch einigermaßen erinnern. Aber sobald noch mehr hinzukommt, wird es einfach zu viel, zu überwältigend.

Dennoch, Kaya hat sehr geile Dinge gesehen und ist sehr inspiriert. Denn eine andere Sache bei Museumsbesuche ist, dass Kaya nach einer Stunde einfach nach Hause möchte, und selber Kunst produzieren möchte. Nach einer Stunde ist sie voller Inspiration und Motivation und möchte einfach gerne zeichnen, aber wenn man dann ins nächste Museum muss und einfach mit Kunst überschüttet wird, sieht man sie zum Schluss gar nicht mehr. Die Werke werden einfach „ach noch ein Bild“.

Wie dem auch sei, es war eine schöne Reise, Kaya ist wieder inspiriert, konnte Qualitätszeit mit ihrer Oma verbringen und bekam eine Pause nach den ganzen Prüfungen. Sie ist noch ziemlich müde, aber heute Nacht kann sie wieder in ihr eigenes Bett schlafen – und das wird schön!